Sonnencreme ist ein wesentlicher Schutz gegen die schädlichen Auswirkungen der Sonne, wie Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs: Aber welchen Sonnenschutzfaktor wählst du? Bist du dir unsicher, welcher Sonnenschutzfaktor zu deiner Haut passt? Diese Tipps helfen dir bei der Auswahl. Die Verwendung des richtigen Lichtschutzfaktors (LSF/SPF) ist entscheidend für einen effektiven Schutz. Hier sind fünf Überlegungen, die du bei der Wahl des Sonnenschutzfaktors berücksichtigen kannst.
Welcher Sonnenschutzfaktor ist für mich geeignet? LSF 15, Faktor 30 oder 50? 5 Tipps für eine einfache Entscheidung

1. Bestimme deinen Hauttyp
Hauttypen variieren stark und bestimmen, wie schnell deine Haut verbrennt oder bräunt. Im Allgemeinen werden Hauttypen in sechs Kategorien eingeteilt, von sehr heller Haut mit wenig Pigmentierung (Typ I) bis hin zu Hauttypen mit viel Pigmentierung (Typ VI).
- Menschen mit einem Hauttyp mit sehr wenig Pigmentierung (Typen I und II) verbrennen schneller und sollten einen höheren LSF verwenden, wie LSF 30 oder höher. Vergiss nicht, dich mindestens alle zwei Stunden erneut einzucremen.
- Typen III und IV können LSF 20-25 verwenden, sollten aber bei längerem Aufenthalt in der Sonne zu Faktor 30 oder 50 (+) greifen.
- Typen V und VI kommen manchmal mit einem niedrigeren LSF aus, wie LSF 15, aber es ist dennoch wichtig, ausreichend Schutz vor UV-Strahlung zu bieten. Wähle insbesondere bei längerem Aufenthalt in der Sonne mindestens Faktor 30.
Tipp: Um zu bestimmen, in welche Hauttyp-Kategorie du fällst und welchen Sonnenschutzfaktor du benötigst, kannst du beispielsweise diese Tabelle verwenden.
2. Welcher Sonnenschutzfaktor abhängig vom UV-Index?
Der richtige Faktor deiner (natürlichen) Sonnencreme hängt von der Stärke des UV-Index ab. Der UV-Index ist ein Maßstab für die Stärke der ultravioletten (UV) Strahlung der Sonne an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Ein höherer UV-Index bedeutet stärkere Strahlung und eine größere Gefahr für Sonnenbrand. An Tagen mit einem hohen UV-Index (6 oder höher) ist es ratsam, einen Sonnenschutz mit einem höheren LSF zu verwenden, wie LSF 50. Bei einem niedrigeren UV-Index (0-2) kann ein niedrigerer LSF, wie LSF 15, ausreichend sein. Um zu bestimmen, welchen Sonnenschutzfaktor du benötigst, kannst du den UV-Index über Wetter-Apps oder Websites prüfen, um dich täglich vorzubereiten.
3. Zu welcher Tageszeit gehst du in die Sonne?
Die Intensität der Sonnenstrahlen variiert im Laufe des Tages. Die Sonne ist zwischen 10 Uhr morgens und 16 Uhr nachmittags am stärksten. Während dieser Stunden ist die UV-Strahlung am intensivsten. Eigentlich solltest du zwischen 12 und 15 Uhr direkte Sonne vermeiden. Nimm einen Sonnenschirm mit, setz dich gemütlich unter einen Baum oder verabrede dich erst nach der Mittagszeit draußen. Gehst du zwischen 10 und 16 Uhr dennoch in die Sonne? Wähle dann einen höheren LSF, als du normalerweise verwenden würdest, zum Beispiel Faktor 30 oder 50, und creme dich öfter ein als die Standardempfehlung von alle 2 Stunden großzügig eincremen.
Tipp: Suchst du noch nach Sonnencreme? Schau dir unseren Blog über Sonnencreme ohne Schadstoffe an! Oder möchtest du mehr über die Inhaltsstoffe deiner Sonnencreme wissen? Dann lies den Blog über Zinkoxid-Sonnencreme.
4. Faktor 30 oder 50? Welche Aktivität planst du?
Die Art der Aktivität, die du unternimmst, beeinflusst ebenfalls, welcher Sonnenschutzfaktor am besten ist. Im Folgenden haben wir einige Aktivitäten aufgelistet, bei denen es sinnvoll ist, besonders gut über den richtigen Sonnenschutzfaktor nachzudenken:
- Sport/sportliche Aktivitäten: Wähle eine Sonnencreme, die schweißbeständig ist; zudem wirst du sie eventuell häufiger auftragen müssen. Wähle insbesondere bei Sport in der Sonne einen höheren Faktor wie Faktor 30 oder 50.
- Schwimmen: Beim Schwimmen ist es wichtig, eine wasserfeste Sonnencreme zu wählen und sicherzustellen, dass sie Zeit hat, einzuziehen. Bei den meisten Sonnencremes dauert dies etwa 30 Minuten.
- Gehst du in der prallen Sonne schwimmen oder schnorcheln? Sorge dann dafür, dass du dich häufiger eincremst, einen höheren LSF verwendest und ziehe eventuell ein UV-Schutz-Shirt oder einen Rashguard an. Die Kombination aus Wasser und Sonne kann dazu führen, dass du schnell verbrennst. Creme dich zum Beispiel stündlich statt alle zwei Stunden ein.
Tipp: Zudem ist es wichtig, eine umweltfreundliche und vor allem korallenfreundliche Sonnencreme zu wählen, wenn du in tropischen Gebieten schnorchelst oder tauchst. Manche Chemikalien in Sonnencremes können das Korallenriff schädigen. Achte auf Labels, die angeben, dass die Sonnencreme "reef-safe" oder "korallenfreundlich" ist.
5. Dein Alter und die Empfindlichkeit deiner Haut bestimmen ebenfalls den Sonnenschutzfaktor
Das Alter spielt bei der Wahl der Sonnencreme eine wichtige Rolle. Babys, Kinder und ältere Menschen haben eine dünnere und empfindlichere Haut, wodurch sie schneller verbrennen. Deshalb wird für Kinder und ältere Menschen oft ein höherer LSF, wie Faktor 30 oder 50, empfohlen. Zudem gibt es spezielle Sonnenpflegeprodukte, die sanfter zur empfindlichen Haut sind und weniger reizende Inhaltsstoffe enthalten. Im Zweifelsfall wähle bei diesen empfindlichen Altersgruppen den höheren LSF! Hier findest du natürliche Sonnencreme für Kinder.

Für welchen Sonnenschutzfaktor entscheidest du dich diesen Sommer?
Hoffentlich haben dir diese Tipps bei der Auswahl geholfen, welcher Sonnenschutzfaktor für deinen Hauttyp und deine Aktivität geeignet ist. Suchst du eine umweltfreundliche Alternative? Bei Grace Is Green ist uns das sehr wichtig und wir haben die besten Marken auf Nachhaltigkeit geprüft. So findest du bei uns zum Beispiel Derma Sun Faktor 30 oder 50, die für empfindliche Hauttypen geeignet ist, mit einer hypoallergenen Formel. Oder wähle eine natürliche Sonnencreme von Sol de Ibiza, die vollständig natürliche und biologisch abbaubare Inhaltsstoffe enthält. Bestelle sie schnell und geh gut vorbereitet in die Sonne. Sanft zu deiner Haut, strahlend in der Sonne und liebevoll zum Planeten. So kommen wir gemeinsam wieder einen Schritt weiter in Richtung eines umweltfreundlicheren Lebensstils.